Content & Event

Eventcontent planen: persönliche Clips, Dokumentation und Kampagnenmaterial

Ein Event kann viele unterschiedliche Inhalte hervorbringen. Eine persönliche Aufnahme, ein Aftermovie und ein Kampagnenfilm beantworten jedoch unterschiedliche Aufgaben. Ein klarer Contentplan legt diese Ergebnisse vor dem Einsatz fest.

360° Company · Veröffentlicht am

Performance auf der 360°-Plattform mit grünem Konfetti beim Glücksgefühle Festival
Glücksgefühle Festival · Originalaufnahme des 360°-Moduls.

Der Gastfilm erklärt die Aktivierung

Beim Glücksgefühle Festival zeigen Originalfoto und fertiger 360°-Clip dieselbe Aktivierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Der Film inszeniert den persönlichen Auftritt. Das Foto dokumentiert die Situation und Umgebung. Diese Verbindung hilft einer Agentur, Ergebniscontent und Projektdokumentation getrennt zu beauftragen.

Fotos und Originalclip im Festivalcase ansehen

Drei Contentaufgaben sauber unterscheiden

Wer eine Fotobox oder Videobooth bucht, bestellt zunächst ein Ergebnis für die Teilnehmenden. Soll gleichzeitig die Markenfläche dokumentiert oder ein Eventfilm produziert werden, werden diese Aufträge ergänzt. Eine Kamera auf der Booth ersetzt nicht automatisch das Team für die übrige Veranstaltung.

Drei Contentaufgaben sauber unterscheiden
ContentAufgabeVor dem Event festlegen
Persönlicher GästeclipGast als Teil der MarkenweltDauer, Overlay, Format, Ausgabe, Testaufnahme
EventdokumentationAblauf, Atmosphäre und Markenfläche zeigenMotivliste, Aufnahmezeiten, Ansprechpartner, Übergabe
KampagnenmaterialEine Botschaft für einen bestimmten Kanal vermittelnStory, Zielgruppe, Fassungen, Nutzungszweck und Abnahme

Eine Motivliste aus dem späteren Einsatz ableiten

Für eine Agenturpräsentation braucht es andere Bilder als für einen kurzen Social Clip. Die Motivliste wird deshalb vom Verwendungszweck aus aufgebaut. Hilfreich sind eine Übersicht der Fläche, ein erkennbarer Interaktionsmoment, Details des Brandings und das tatsächlich erzeugte Ergebnis.

Am Glücksgefühle-Beispiel lässt sich der Unterschied direkt sehen: Das Konfetti-Motiv zeigt die Performance auf der Plattform, der Originalfilm die umlaufende Kamera und das fertige Overlay. Das Abendfoto ergänzt eine andere Lichtsituation. Aus dieser Auswahl werden keine Aussagen über die gesamte Festivalproduktion oder ihre Reichweite abgeleitet.

Aufnahmeplanung mit dem Livebetrieb abstimmen

Eine Dokumentation soll den Ablauf unterstützen. Dafür werden Aufnahmezeiten, sichere Positionen und ein Ansprechpartner vereinbart. Wenn eine Szene zusätzliche Anleitung oder Wiederholung benötigt, muss dafür ein eigenes Zeitfenster vorhanden sein. Der spontane Gästeablauf und eine inszenierte Kampagnenszene werden nicht stillschweigend gleichgesetzt.

Für ein Aftermovie kann zusätzlich Material von Bühne, Location oder anderen Gewerken erforderlich sein. Wer diese Aufnahmen erstellt und welche davon verwendet werden dürfen, wird im Auftrag festgelegt. Auch Ton, Musik und spätere Fassungen werden bereits in der Vorbereitung berücksichtigt.

Ausgabe und Ausspielung vorab testen

Das vereinbarte Ergebnis wird vor dem Event auf dem tatsächlich vorgesehenen Gerät und Format betrachtet. Sind Schrift und Logo lesbar? Ist das Motiv auch ohne Ton verständlich? Bleibt ausreichend Platz für zusätzliche Kanalelemente? Solche Fragen werden am Testinhalt geklärt.

Dateien sollten mit eindeutigen Namen, Fassungen und vereinbarten Formaten übergeben werden. Die private Ausgabe an einen Gast und die Veröffentlichung durch eine Marke werden dabei getrennt behandelt. Freigaben, erlaubte Verwendungszwecke und die passenden Informations- und Einwilligungsprozesse werden mit den zuständigen Personen abgestimmt.

KI-Content als eigenen Produktionsweg einplanen

KI kann eine zusätzliche Bildwelt oder persönliche Ergebnisse ermöglichen. Für Eventgäste bietet MyPortrai ein spezialisiertes Foto- und Videoangebot. Für einen generativen Kampagnenfilm ist eine eigene Konzeption mit Szenen, Looktests und Abnahmen erforderlich.

Die Auswahl folgt der Aufgabe. Eine dokumentarische Aufnahme des realen Events, eine 3D-Konzeptansicht und ein synthetisches KI-Ergebnis werden als solche beschrieben. So versteht der Auftraggeber, was er beauftragt und welche Funktion das Material in seiner Kommunikation übernehmen kann.

Checkliste für Ihr Briefing

  • Persönliche Ausgabe, Dokumentation und Kampagne als eigene Ergebnisse benennen
  • Motivliste pro Verwendungszweck erstellen
  • Aufnahmen und Livebetrieb zeitlich abstimmen
  • Branding, Ton und Formate am Testmaterial freigeben
  • Verwendungszwecke und Zuständigkeiten klären
  • Übergabeformate, Fassungen und Abnahmetermin vereinbaren

Die passenden Leistungen verbinden

Welche Bestandteile Ihr Projekt benötigt, klären wir anhand von Ziel, Fläche, Timing und gewünschtem Ergebnis.

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